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Kreislaufförmig geradeaus denken!

Nachhaltigkeitstrends wie Circular Economy, Produktkreisläufe und Second Life entwickeln sich zu Leitgedanken, die branchenübergreifend die gesamte Wertschöpfungskette prägen. Doch nicht in jedem Bereich stellt die Kreislaufwirtschaft den Königsweg dar, um wertvolle, endliche Ressourcen zu schonen.

Kaum eine Branche, in der mittlerweile die Gedanken nicht täglich um Design Thinking, Customer Centricity oder auch um Zweitnutzungskonzepte kreisen:

Wie gestalten und produzieren wir unsere Produkte, damit es Augen, Herz und Verstand des Kunden gewinnt und gleichzeitig Ressourcen schont? In jeder Phase der Produktion und Nutzung von Gebrauchsgütern tüfteln wir daran, wie wir das Leben unser Produkte nach deren Gebrauch gestalten. "Einfach nur Recycling" hört sich in diesem Buzzword-Gedränge mittlerweile eher altbacken an. Da muss doch mehr an Ressourcen-Reanimation möglich sein!

Wiederverwendung statt Wiederverwertung. Reduce – Reuse – Recycle, der neue Dreiklang , mit dem man sicherstellen will, dass Wiederverwertung und Recycling Vorfahrt vor dem Abbau neuer Rohstoffe haben.

Doch auch in Sachen Kreislaufwirtschaft muss man manchmal quer und um die Ecke denken. Das gilt umso mehr dann, wenn man versucht, sich ein Second Life oder Zweitnutzungskonzepte von Produkten wie Toilettenpapier vorzustellen. (oder es lieber doch lässt?). Repair-Cafè für Hygienepapier? Shareconomy bei Putz- und Handtuchrollen? Recommerce für Taschen- und Kosmetiktücher?

100%ige Recycling-Qualität zählt - nicht nur auf dem Papier Keine Frage: Auch bei der Produktion von Toilettenpapier, Falthandtüchern, Küchenrollen oder Taschentüchern müssen Energieeffizienz und das Schonen anderer Ressourcen wie auch der Umweltschutz im Mittelpunkt stehen. Um dies zu erreichen, muss man sich zunächst die Nutzungsphasen dieser "Fasern" vor Augen halten: Nach einmaligem Gebrauch werden sie über die Kanalisation oder den Hausmüll entsorgt. Das ist nicht verwerflich, sondern hygienisch. Umso wichtiger, dass man als Hersteller und Konsument, bei Hygienepapier auf 100%ige Recycling-Qualität setzt, und auf Umweltzeichen wie die Europäische Umweltblume oder den Blauen Engel achtet.

Denn nur die Träger solcher "Abzeichen" entsprechen den strengen Kriterien, was den höchstmöglichen Altpapiereinsatz, möglichst geringen Chemikalieneinsatz wie auch geringen Wasser- und Energieverbrauch angeht. So hinterlässt man auf dem Weg zum „Stillen Örtchen" einen kleineren ökologischen Fußabdruck, kann Papier dank Recycling doch bis zu 7mal wiederverwendet werden.

Konkret werden laut WWF und Greenpeace bei der Herstellung von Recycling-Papier bis zu 60 Prozent weniger Energie und bis zu 70 Prozent weniger Wasser verbraucht und es fallen weniger CO2-Emissionen an, als bei der Verwendung von Frischfasern.

Außerdem - und damit wären wir im Sinne der Kreislaufwirtschaft wieder am Anfang - ist auch das Design Thinking bei Hygienepapier aus 100%igem Recycling-Qualität neu gedacht worden, steht es doch dem Frischfaserpapier in Optik und Haptik in nichts mehr nach.

Sauberhafte Qualität statt Greenwashing.

Nachhaltigkeit muss Vorrang haben - auch und gerade bei Hygienepapier. Umso mehr dürfen Zertifizierungen wie FSC®, EU Ecolabel und auch Der Blaue Engel nicht dem bloßen Greenwashing und der Augenwischerei dienen. Das nämlich wäre - pardon- der sprichwörtliche Griff ins Klo für Umwelt, Kunden und die „Glaubwürdigkeit" der Hersteller . Vielmehr müssen Unternehmen ihre Verantwortung ernst und genau nehmen - in jeder Phase der Wertschöpfungskette und für jede Faser des Produkts. Nur eine konsequente umweltschonende Herstellung und Haltung machen aus dem Hype um Nachhaltigkeit einen wirklichen Leitgedanken - auch bei Hygienepapier.

Kreislaufförmig geradeaus denken!



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